CT- gesteuerte Wirbelsäulenspritzen als Off-Label-Use

CT-gesteuerte Wirbelsäulenspritzen, sogenannte PRT (periradikuläre Therapie), können bei verschiedenen Erkrankungen sinnvoll sein (z.B. bei Bandscheibenvorfällen). Da auch bei dieser Therapie Kortison wirbelsäulennah per Spritze eingebracht wird, gilt der sogenannte „Off-Label-Use. Das bedeutet, dass die Anwendung außerhalb des von den nationalen bzw. europäischen Zulassungsbehörden genehmigten Gebrauchsspektrums liegt und die Therapiemaßnahme somit nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen wird.

Bislang gab es für Patienten als „Hintertürchen“ trotzdem die Möglichkeit – über eine Überweisung von einem Schmerztherapeuten zum PRT-durchführenden Radiologen – die Therapiemaßnahme kostenneutral angewendet zu bekommen. Viele Röntgeninstitute lehnen diese Möglichkeit jedoch ab, sodass die Patienten auch hier in Eigenleistung treten müssen.

Für eine ausführliche Beratung stehen wir Ihnen gerne in unserer Praxis zur Verfügung.